Bankreise 2019 "NAMIBIA"

Vom 26.04. bis zum 08.05.19 erlebte unsere Reisegruppe die Einzigartigkeit Namibias

Namibia – „Afrikas Diamant“ – vermittelt wie kein zweites Land das Gefühl echter Freiheit in unberührter Natur. Die unendliche Weite des namibischen Horizonts gibt dem Besucher das Gefühl, es würden ihm die Geheimnisse des Himmels enthüllt. Die Vielfalt der Völker und die phantastischen Stimmungen und Farbenspiele herrlicher Landschaftsformationen  sowie die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt machen Namibia zu einem echten Erlebnis. Der abwechslungsreiche Etosha-National Park oder die älteste Wüste der Erde – die Namib – sind zwei Beispiele für Namibias Einzigartigkeit.

Nachfolgend ein kleiner Reiserückblick von unserer Mitarbeiterin und Reisebegleiterin Katrin Fischer

1. Tag: Flug nach Namibia

Gemeinsame Anreise mit dem Bus nach Frankfurt und Flug am Abend nach Windhoek.

2. Tag: Windhoek

Ankunft in Windhoek. Hier wurden wir sofort durch unsere örtliche Reiseleitung begrüßt. Anschließend lernten wir bei einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der namibischen Hauptstadt kennen, wie die Christuskirche, den Tintenpalast und den Bahnhof.

3. Tag: Namibwüste

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Namib. Zwei Tage lang tauchten wir in die Ruhe und Weite der urtümlichen Landschaft der ältesten Wüste der Welt ein und bekamen bereits zu Anfang unserer Reise einen unverwechselbaren Eindruck dieses Landes: die Fahrten auf den namibischen Schotterpisten. Am späten Nachmittag unternahmen wir dann mit offenen Geländewagen eine Dünenfahrt und sammelten die ersten Hautnaherlebnisse mit der Tierwelt Namibias, schnupperten die reine Luft Afrikas und genossen zum Abschluss dieses Tages einen gemütlichen Sundowner beim unvergesslichen Farbenspiel der Wüste bei Sonnenuntergang.

Namibwüste
Namibwüste

4. Tag: Die Dünen des Sossusvlei

Heute hieß es früh aufstehen, da wir unseren Tag in der Namibwüste vollkommen auskosten wollten. Vom Eingang des Nationalparks aus fuhren wir die letzten 5 Kilometer ins Herz der Wüste mit Allradwägen hinein. Über die wunderschöne Dünenlandschaft ging es zum sogenannten „Sossusvlei“, einem Gebiet mit ca. 300m hohen ziegelroten Sterndünen und riesigen Lehmpfannen. Ein wunderschönes Farbenspiel mit Licht und Schatten bot sich uns auf dem Weg und auch das Erklimmen einer der Dünen zu Fuß stellte bereits einen ersten Höhepunkt der Reise dar. Anschließend fuhren wir noch zum Sesriem-Canyon. Sechs aneinandergeknüpfte Lederriemen wurden früher benötigt, um Wasser aus dem Canyon zu ziehen – so erhielt dieses Fleckchen Erde seinen Namen.

Sossusvlei
Sossusvlei

5. Tag: Welwitschia – Swakopmund

Über Solitaire, den Gaub- und den Kuisebpass ging es durch den Namib-Naukluft-Park. Der Park selbst ist der größte Wildpark Afrikas, der viertgrößte der Welt, voller Kontraste. Unterwegs besichtigten wir die Welwitschia mirabilis, eine Wüstenblume, die mehrere 1.000 Jahre alt werden kann und ursprünglich nur in der nördlichen Namib und im südlichen Angola zu finden war. Kurz vor Swakopmund, bei unserer Fahrt durch die felsige Landschaft, fühlen wir uns „wie auf den Mond” versetzt. Die Stadt Swakopmund selbst, einst wichtigster Hafen der deutschen Kolonie, hat sehr viel von der europäischen Atmosphäre behalten. Hier fällt besonders die Architektur von zahlreichen Jugendstil-Häusern auf. Den Tag haben wir gemeinsam gemütlich im „Brauhaus“ ausklingen lassen.

Auf dem Weg nach Swakopmund
Auf dem Weg nach Swakopmund

6. Tag: Bootsfahrt durch Walvis Bay

Dieser Tag stand uns entweder zur freien Verfügung, oder wir konnten am Vormittag Walvis Bay, den bedeutendsten Seehafen an der namibischen Küste besuchen. Auf unserem circa 3 stündigen Bootsauflug gab es trotz Nebel allerhand zu sehen: fast 80.000 Seehunde, Pelikane, Quallen und Delfine. Auch für das kulinarische Wohl an Bord war gesorgt: Zu Mittag gab es frische Austern aus Walvis Bay, kleine Appetithappen und gut gekühlten Sekt. Sehenswert waren auch die großen Flamingoschwärme an der Strandpromenade. Am Nachmittag ließ sich ein Teil der Gruppe Kaffee und Kuchen im Café der Familie Anton schmecken, während der andere Teil der Gruppe einen Cessna-Rundflug über die Wüste Namib unternahm und dabei atemberaubende Ausblicke genoss.

7. Tag: Geschichte in Stein

Nach dem Frühstück ging es nun gen Norden, entlang der Küste zunächst nach Hentiesbay und dann weiter ins Landesinnere, vorbei am Brandbergmassiv nach Twyfelfontein. Hier sahen wir in der Nähe den „Verbrannten Berg“, einen Höhenzug aus dunkelbraunen, schwarzen und grauen Felsen. In Twyfelfontein selbst befindet sich die größte Ansammlung von Felszeichnungen und -gravuren Afrikas und bei einer Führung durch die Steinlandschaft bestaunten wir in diesem UNESCO Weltkulturerbe unterschiedlichste Abbildungen von Nashörnern, Elefanten, Straußen, Giraffen, Löwen und allen möglichen anderen Tieren.

8. Tag: Etosha-National Park

Nun war es soweit: wir machten uns auf den Weg zum bekanntesten und faszinierendsten Wildpark in Namibia, dem Etosha National Park - einem Eldorado für Afrikas Tierwelt. Seine Anziehungskraft beruht nicht nur auf der Vielfalt der Tierarten, die hier zu Hause sind, sondern auch auf seiner einzigartigen weiten, weißen Landschaft mit den schimmernden Luftspiegelungen und den vielfältigen Bäumen und Büschen. Am Morgen legten wir noch einen Stopp am „versteinerten Wald“ ein, wo zwischen 240 und 300 Millionen alte fossile Baumstämme liegen. Bei deren Besichtigung lernten wir von Einheimischen nicht nur etwas über dieses Naturphänomen, sondern gleich noch die typischen Klick-Laute der afrikanischen Sprache.

Etosha-National Park
Etosha-National Park

9. Tag: Safari pur

Heute hatten wir noch einmal den ganzen Tag Zeit für Wildbeobachtungsfahrten mit Bus und Jeep im Etosha-National Park. Tatsächlich entfaltet sich hier auf einer Gesamtfläche von 22.270 km² ein geradezu paradiesisches Leben. Hunderte von Tierarten, sehr seltene Büsche und Bäume sowie grandiose Landschaftsformen bilden ein Ensemble von atemberaubender Schönheit. Zentrum des Parks ist die Etosha-Pfanne. Diese ist 129 km lang und bis zu 72 km breit. Insgesamt sind 114 Säugetier- und 340 Vogelarten im Etosha beheimatet. Ein eindrucksvolles Tierleben und wunderbare Augenblicke im Einklang mit der Natur, die auch wir genau so erleben durften. Wir beobachteten nicht nur riesige Elefantenherden an den Wasserlöchern, sondern auch Löwen in freier Wildbahn, unzählige Zebras und Giraffen, Strauße, Springböcke, Nashörner und Antilopen – um nur einige unserer Highlights zu nennen.

Etosha-National Park
Etosha-National Park
Etosha-National Park
Etosha-National Park

10. und 11. Tag: Okonjati Reservat

Nun ging es wieder in Richtung Süden zu unserer letzten Unterkunft. Mitten im Okonjati Wildreservat, einem der ersten Privatreservate Namibias, liegt die traumhafte Mount Etjo Safari Lodge. Ein weiterer Programmhöhepunkt dieser erlebnisreichen Reise durch Namibia war die Jeep-Fahrt auf dem Gelände des Reservates, bei der wir den Tieren nochmal hautnah kamen und den Tag bei einem Sundowner am See ausklingen ließen. Anschließend blieb uns noch ein weiterer Tag zum Genießen und Relaxen.

Okonjati Reservat
Okonjati Reservat
Okonjati Reservat
Okonjati Reservat

12. Tag: Windhoek – Deutschland

Heute hieß es leider schon Abschied nehmen von diesem faszinierenden Land. Auf dem Weg zum Flughafen besuchten wir aber noch die Herero-Gräber, den Schutztruppenfriedhof und den Holzschnitzermarkt in Okahandia.

13. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft am Flughafen Frankfurt am morgen und Heimreise.